Für Ablenkung und Zeitvertreib zählen Bücher nach wie vor zu den einfachsten und beliebtesten Mitteln. Man kann aber auch reisen damit – zumindest in Gedanken. Den heimischen Verlagen fällt es im Moment  allerdings schwer, ihre neuen Geschichten direkt einem Publikum vorzustellen: Cafés sind ja nach wie vor geschlossen, Kulturveranstaltungen und damit auch Buchmessen oder Lesungen noch verboten. Der Hauptverband des österreichischen Buchhandels hat daher eine Interview-Reihe mit heimischen Autorinnen und Autoren gestartet, die via Video-Konferenzen  von Home-Office zu Home-Office durchgeführt wurden. Unter der Woche werden täglich zwei Videos online gestellt, insgesamt sind es zwölf, die bis zum Welttag des Buches am 23. April veröffentlicht werden.

Auftakt der Reihe mit Daniel Wisser und Helena Adler, am zweiten Tag waren  Christian Schacherreiter und Norbert Kröll an der Reihe.      - © Screenshots & Montage : HVB, Wiener Zeitung
Auftakt der Reihe mit Daniel Wisser und Helena Adler, am zweiten Tag waren  Christian Schacherreiter und Norbert Kröll an der Reihe.      - © Screenshots & Montage : HVB, Wiener Zeitung

Präsentiert werden die Neuerscheinungen von Katja Gasser, Leiterin des ORF-Literaturressorts und Trägerin des Staatspreises für Literaturkritik. Die Gespräche mit den Autoren werden von Lesungen von Auszügen aus den neuen Bücher begleitet. Und in den Interviews geht es nicht nur um die Werke selbst, sondern auch um Literaturtheorie und um Persönliches, etwa wie die Autoren und Autorinnen die Rolle der Literatur sehen, wie sie ihre Arbeit und Aufgaben als Schriftstellerinnen definieren, oder auch über das Biografische in ihren Werken.


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Hauptverband des Österreichischen Buchhandels 
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Die "Ausnahmegespräche" haben am Donnerstag begonnen, mit Daniel Wisser zu "Unter dem Fußboden" (Klever Verlag) und mit Helena Adler zu ihrem Debüt "Die Infantin trägt den Scheitel links" (Verlag Jung und Jung). (cra)




Am Freitag standen Christian Schacherreiter ("Im Heizhaus der sozialen Wärme") und Norbert Kröll ("Wer wir wären") auf dem Programm.





Es folgten Lydia Haider und Bettina Gärtner



Katharina Tiwald und Hugo Ramnek




Stefan Sengl und Josef Zweimüller