Daniel Kehlmann und sein Übersetzer Ross Benjamin müssen noch etwas länger warten, bis sie wissen, ob sie für die englische Fassung des Romans "Tyll" heuer den mit 50.000 Pfund (57.486 Euro) dotierten International Booker Prize erhalten. Die Ehrung, bei der die beiden auf der Shortlist stehen, wird von 19. Mai in den Sommer verschoben.

Man wolle dem Publikum in Coronazeiten so erleichtern, die nominierten Bücher zu erstehen, so die Veranstalter am Montag in einer Aussendung. Neben Kehlmann finden sich auch Bücher von Shokoofeh Azar (Iran), Gabriela Cabezon Camara (Argentinien), Fernanda Melchor (Mexiko), Yoko Ogawa (Japan) und Marieke Lucas Rijneveld (Niederlande) auf der sechs Titel umfassenden Nominierungsliste.(apa)


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Booker Prize
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