Ins Wien des Jahres 1876, in eine Zeit, in der es schon Fotografietricks, aber noch keine Warmwasserboiler in jedem Haushalt gibt, führt Bastian Zach seine Leser in einem historischen Krimi, der mit einem ordentlichen Kracher anfängt: der Geisterfotograf Hieronymus Holstein wacht neben einer zerstückelten jungen Frau auf und kann sich an nichts erinnern.

Es folgt eine kurze, wilde Verfolgungsjagd und eine viel längere, schwierige Suche nach dem Täter, auf die sich Holstein selbst begibt, um seine Weste reinzuwaschen. Autor Bastian Zach hat selbst sichtlich Freude daran, für seinen Krimi das alte Wien wiederauferstehen zu lassen.

Bastian Zach: Donaumelodien – Praterblut
Gmeiner; 251 Seiten; 14 Euro