Ein Stinktier als bester Freund, der einem Bären Mut macht - Stefanie Dahle beweist durchaus Kreativität beim Anlegen ihrer Helden in der neuen Serie "Die zauberhaften Drei" - wobei sie zu Beginn nur zu zweit sind, denn der Dritte im Bunde kommt erst am Schluss dazu: ein Kaninchen, das ein bisschen zaubern kann. Wobei, genauer gesagt ist das Kaninchen schon von Anfang an da, allerdings eingesperrt in seiner eigenen Vorratskammer. Und Hoggs, der Bär, und Poki, das Stinktier, müssen seinen fliegenden Teppich wieder einfangen, der wohl mit dem Schlüssel abgehaut ist.

Das ist freilich gar nicht so einfach, wenn man zwar ein großer, starker Bär ist, allerdings der Mut sehr klein. Vor allem, wenn so vieles unheimlich ist. Aber zum Glück hat Hoggs eben Poki an seiner Seite, der ihn ermutigt, und mit einer weiteren Hilfe wächst Hoggs über sich hinaus. Und die Moral von der Geschicht': Wer Freunde hat, braucht keine Angst zu haben und bekommt die Hilfe, die er braucht. Man darf schon gespannt sein, was "Die zauberhaften Drei" noch so alles erleben werden. Zauberhaft ist hier jedenfalls nicht nur die Magie.

Stefanie Dahle: Die zauberhaften Drei
Arena; 32 Seiten; ab 3 Jahren; 14,40 Euro