Der mexikanische Literaturnobelpreisträger Manuel Mario Gomez steckt der in Wien lebenden Cellistin Estrella Pérez im Flugzeug unvermutet ein altes Notenblatt von Joseph Haydn zu. Kurz darauf ist er tot, während Estrella den Zettel verliert. Doch ein unheimlicher Geheimbund, der es offenbar auf das Notenblatt abgesehen hat, verfolgt sie durch Österreich, England und Spanien.

Gleichzeitig steht ein mexikanischer Kripochef nach Gomez’ Tod vor einem Rätsel – und gerät dann auch selbst in Gefahr. Anria Reicher, Tochter des Haydn-Experten Walter Reicher, streut in ihren Verschwörungsthriller auch sehr viel geballtes Wissen über den Komponisten einstreut. Mit dem in ihrem Roman zitierten Dan Brown kann sie sich durchaus messen.

Anria Reicher: Das Haydn Pentagramm
atb; 416 Seiten; 10,30 Euro