Wenn Jack Reacher einem Gangster eine Runde im Wäschetrockner verspricht, dann sollte man nicht nur damit rechnen, dass er sein versprechen wahrmachen wird, sondern dann ist das garantiert – ebenso wie der Ex-Militärpolizist unweigerlich lokalen Ganoven in die Quere kommt, sobald er den Überlandbus verlässt. Diesmal ist es das schier unendlich weite Wyoming, wo er spontan eine Army-Veteranin sucht, die er in Schwierigkeiten wähnt.

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Was folgt, ist Reacher, wie er leibt und lebt, wobei er (halb-)behördliche Unterstützung bei der Bösenjagd (inklusive Selbstjustiz) erhält. Lee Child überhäuft seine Leser dabei einmal mehr mit Militär-Expertise und amerikanischer Geografie. Der Unterhaltung tut das keinen Abbruch.

Lee Child: Der Bluthund
Blanvalet; 448 Seiten; 22 Euro