Rechtzeitig zum Schulbeginn zeigt der Verlag Gmeiner, wie gefährlich das Leben als Pädagoge sein kann. Als der Lehrer und Autor Daniel Badraun dem Verlag eine Anthologie mit Krimis von Lehrern vorschlug, rechnete man damit, vielleicht ein knappes Dutzend Pädagogen dafür gewinnen zu können. Geworden sind es letztlich sogar 21 Kolleginnen und Kollegen, die in kurzen Geschichten zeigen, wie viel kriminelle Energie in jenen Personen steckt, die unsere Kinder auf das Leben vorbereiten sollen. Sie schonen dabei weder ihre Schüler noch ihren eigenen Berufsstand.

Wobei: Wenn man bedenkt, unter welchen Umständen sie ihrer Arbeit nachgehen, ist das wohl auch kein Wunder. Bei der Fantasie, die sie bei ihren Kurzkrimis an den Tag legen, braucht man sich aber zumindest um die Kreativität im Unterricht keine Sorgen zu machen.

Daniel Badraun (Hrsg.): Mord zur großen Pause
Gmeiner; 284 Seiten; 11,40 Euro