Wenn eine Frau unter fragwürdigen Umständen stirbt, dann ist die erste Person im Fokus der Polizei meist der Ehemann. Die in Wien lebende Vorarlberger Lehrerin Cilli Höbla ist aber fest überzeugt, dass ihr Bruder rein gar nichts mit dem Tod ihrer Schwägerin zu tun hatte. Schwierig ist dabei allerdings, dass die Ehe längst unglücklich war und eine Scheidung im Raum stand.

Doch Cilli setzt alles daran, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen und den oder die wahre Mörder/in zu finden. Dass der leitende Ermittler einst ihr Schüler war, ist da förderlich. Andrea Trarosas Roman ist ein anständiger Wien-Krimi mit starkem Vorarlberger Einschlag.

Andrea Trarosa: Vermaledeit unter den Weibern
Morawa; 366 Seiten; 18,50 Euro