Das Wisent Kuba und das Eichhörnchen Ula staunen nicht schlecht, als eines Tages Post aus den USA bei ihnen im polnischen Bialowieza-Nationalpark eintrifft: Kubas Cousine Dakota, ein amerikanisches Bison, schickt eine Einladung in den Yellowstone-Nationalpark. Und weil sie gerade nichts Besseres vorhaben und vor allem sehr neugierig auf die Verwandtschaft sind, besteigen Kuba und UIa - gemeinsam mit der schon weit gereisten Taube Philipp - ein Flugzeug nach Übersee. Bei ihrer Ankunft in Yellowstone stellt sich allerdings heraus, dass Dakota gar nicht daheim ist, sondern im fernen China weilt. Und so reisen die polnischen Besucher ihr nach und kommen dabei von einem Nationalpark zum nächsten . . .

Aleksandra Mizielinska und Daniel Mizilienski schildern die Reise durch die Naturschutzgebiete rund um den Globus in einer Art Comic, in dem einerseits Kuba und Ula viele verschiedene Tiere treffen und andererseits jeweils die Geschichte des betreffenden Nationalparks erzählt wird. In dem großformatigen Comic-Bildband geht es bis nach Neuseeland. Acht Reservate werden ausführlich beleuchtet, und zwar in kindgerechter einfacher Sprache und großen, bunten Bildern. Dem Buch merkt an die Faszination des Autoren-Ehepaars für die Natur und die seltsamen und seltenen Blüten, die sie manchmal treibt, auf jeder Seite an. Nicht umsonst wurde es bereits von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. So geht Naturkunde.

Aleksandra Mizielinska und Daniel Mizilienski:
Auf nach Yellowstone! Was Nationalparks über die Natur verraten
Moritz Verlag; 126 Seiten; ab 6 Jahren; 29,90 Euro