Im von den Nazis besetzten Paris des Jahres 1943 spielt sich ein wahres Agentendrama ab, in dem der Doppelagent Roger Gaillot die Hauptrolle spielt – der er aber eigentlich nicht gewachsen scheint. Trotzdem halten beide Seiten an ihm fest, wohl wissend, dass die jeweils andere weiß, dass man selbst weiß, dass er auch für sie spioniert.

Autor Peter Meisenberg zeichnet ein auf historischen Tatsachen basierendes Szenario um Lug, Betrug, Verrat und Loyalitäten mitten im Zweiten Weltkrieg. Jeder Winkelzug könnte dabei der letzte, tödliche sein, während nach außen der friedliche Schein gewahrt bleibt.

Peter Meisenberg: Sommer des Verrats
Arachne Verlag; 291 Seiten; 16,99 Euro