Gio Ponti und sein Sohn Giulio zeigen im Büro der Alitalia in New York die Superleggera-Stühle, produziert von Cassina, 1957. - © Gio Ponti Archives/Historical Archive of Ponti’s Heirs, Foto: Dan Wynn
Gio Ponti und sein Sohn Giulio zeigen im Büro der Alitalia in New York die Superleggera-Stühle, produziert von Cassina, 1957. - © Gio Ponti Archives/Historical Archive of Ponti’s Heirs, Foto: Dan Wynn

Der italienische Architekt und Designer Giovanni "Gio" Ponti (1891-1979) fand sich in allen Genres seiner Zunft zurecht: Er entwarf Häuser – von Bürogebäuden über Museen und Kirchen bis hin zu Privatresidenzen –, Kacheln, Inneneinrichtung und Alltagsgegenständen.

Und alles wurde Kult, egal ob es das Pirelli-Hochhaus, das Denver Art Museum, der Superleggera-Stuhl, die "Sternzeichen"-Suite auf dem Kreuzfahrtschiff "Andrea Doria", die Kaffeemaschine "La Cornuta" oder die Innenausstattung des Palais Lützow-Fürstenberg in Wien waren.

- © Taschen-Verlag
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Die von ihm gegründete Zeitschrift "Domus" wurde zum wichtigen Forum des Razionalismo und durch seine Lehrtätigkeit regte er seine Studenten zu eigenen Visionen an.

In "Gio Ponti" wird die Entwicklung seines Oeuvres über sechs Jahrzehnte und in 136 Projekten detailliert vorgestellt sowie in hochauflösenden Abbildungen reproduziert. Eine würdige Hommage an den großen Architekten und Designer.