Freddy Sidebottoms bisheriges Leben ist der absolute Albtraum und eine einzige Ansammlung von Peinlichkeiten. Glaubt Freddy Sidebottom. Ob es in Wahrheit wirklich so schlimm ist? Naja, man merkt sich halt vor allem die peinlichen Dinge, die einem passieren. Und vergisst darüber mitunter, was das Leben so alles an Wunderbarem zu bieten hat.

Genau das ist Rebecca Pattersons Kernbotschaft in "Freddy Sidebottoms absolut peinliche Welt". Denn am Ende lernt ihr junger Held, damit umzugehen, dass man im Leben nun einmal nicht alles perfekt und sich halt mitunter auch zum Affen macht.

Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg, der Freddy zunächst einmal in die verrückte Werkstatt seines Opas führt, der eine Zeitmaschine erfunden hat - ausgerechnet aus einem quietschbunten Kinderspielzeugwürfel, wobei wir schon wieder beim Thema Peinlichkeit wären. Aber zumindest der Zweck ist genau gegenteilig: Mit dem Würfel kan Freddy nämlich nun eine kurze Zeitspanne in der Zeit zurückreisen, um die schlimmsten Fettnäpfchen zu vermeiden. Unabsichtlicher Sturz in einen Teich beim Zoobesuch mit der Klasse? Rasch die richtige Taste gedrückt, und schon hat Freddy eine neue Chance, diesmal nicht ins Wasser zu fallen.

Und natürlich wird er plötzlich zum Helden der Schule - bis sein Zeitreisewürfel . . . nun ja, das wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Es geht ordentlich viel schief, und Freddy wird noch etliche Peinlichkeiten erleben, ehe er zu der oben erwähnten Erkenntnis kommt. 128 Seiten mit hohem Unterhaltungswert und ein bisschen Lebensweisheit.