Jim ist mies drauf. Und Jim ist ein Schimpanse. Und wenn Jim mies drauf ist, dann schaut er aber so richtig grantig drein. Suzanne und Max Langs Protagonist lässt in ihrem neuen Pappbilderbuch zum Thema Gefühle seiner miesen Laune ordentlich freien Lauf. Und nichts kann ihn besänftigen. Wirklich nichts? Doch! Denn Jim braucht eben nicht eine Banane, einen Ball, ein paar Buntstifte, ein Geschenk, einen Regenbogen, einen Flamingo, . . . und was man ihm sonst noch alles anbieten in der Hoffnung, es möge seine Laune heben. Er braucht einfach: Ruhe und einen Freund. Oder anders gesagt: Jim will so angenommen werden, wie er ist. Ob nun mies oder gut gelaunt. Denn dann kommt die Fröhlichkeit ganz von alleine. Und wenn nicht, kann er mit dem Freund immer noch darüber reden, warum er sich mies fühlt.

Übrigens haben Suzanne und Max Lang in "Jims kleines Buch der miesen Laune" einen Schlussgag eingebaut, der aufmerksamen Betrachtern ins Auge sticht, wenn sie den Vorgänger "Jim ist mies drauf" kennen: Im vorletzten Bild sitzt nämlich Jim mit seinem großen Freund, dem Gorilla, auf einem dicken Ast - so wie auch schon im vorherigen Buch, nur diesmal in der Vorder- statt in der Rückansicht.