Jonas Jericho, daheim in Wien Polizeireporter, kann es auch im Urlaub nicht lassen: Als er erfährt, dass der Bürgermeister jenes kleinen englischen Ortes, an den er vor seinem Liebeskummer entflohen ist, ermordet worden ist, muss er einfach auf Mörderjagd gehen. Vor allem, weil plötzlich der Geist Agatha Christies in seinem Hotelzimmer auftaucht und ihn bei seinen Ermittlungen mit guten Ratschlägen unterstützt.

Doch diese Hilfe alleine reicht nicht wirklich aus, wenn man sich plötzlich selbst als nächstes Opfer glaubt. Und auch wenn die Christie als erfahrene Krimiautorin aus dem Nähkästchen plaudern kann und Jonas wertvolle Tipps gibt - allwissend ist selbst ein Geist nicht. "Ich kann ja auch nicht überall sein" bescheidet sie ihn, als er sie fragt, wer denn nun der Mörder sei. Da muss der Herr Journalist schon selbst draufkommen. Und so nimmt er selbst in bester Who-done-it-Manier die Fährte auf, versucht mit der örtlichen Polizei zu kooperieren - und sich selbst aus deren Schusslinie zu nehmen -, während er das Leben des Ermordeten aufrollt, das einen massiven Frauenüberhang aufweist. Passend dazu fragt und flirtet sich nun der Wiener auf den Spuren der Christie durch den mörderischen englischen Urlaubsort.

S. Pomej: Agathas Geist ermittelt.
Books on Demand; 264 Seiten; 11,10 Euro