Eine ganze Generation ist mit Andreas Steppan in der Rolle des "Selfman" aufgewachsen. Und die nächste Generation hat jetzt die Chance, von ihm als Buchautor geprägt zu werden. Der Schauspieler mit der samtweichen Stimme schreibt nämlich jetzt auch Kinderbücher. Und zwar nicht irgendwelche, sondern solche, bei denen man sogar etwas lernen kann. Und wenn es nur die richtige Aussprache von "Sch" ist.

Mit sehr viel Augenzwinkern und Sprachwitz erzählt Andrea Steppan von der kleinen Steffi, die sich selbst immer nur Teffi nennt, weil sie eben das "Sch" nicht aussprechen kann. Das wird virulent, wenn sie mit ihrem Papa über die Wiese spaziert und dabei nicht nur die titelgebenden Pinne, Necke und Torch trifft, sondern etwa auch Patz und Perling, zwei Metterlinge, eine Heurecke oder eine Wanenfamilie, die sie einlädt, bei ihrem Ballett im Lossteich zuzuauen. Wenn das keine Motivation ist, endlich ganz richtig prechen zu lernen. Und tatsächlich geht ihr irgendwann der Knopf auf.

Empfohlen von einer Logopädin, ist Andreas Steppans Buch im Corona-Lockdown entstanden. Auch seine Frau Anke Greve hat daran mitgearbeitet. Die Bilder hat Susanne Wechdorn beigesteuert. Und ohne seine Enkelin hätte der Publikumsliebling dieses Buch vielleicht gar nicht geschrieben. Was wirklich ade wäre, weil es auch beim Vorlesen Spaß macht. Es ist bloß eine Herausforderung, die Sch-losen Wörter dann auch tatsächlich so vorzulesen und nicht versehentlich zu berichtigen. Und noch lustiger ist es, wenn die kleinen Zuhörer erst einmal blöd schauen, weil sie überhaupt nicht kapieren, was für ein Wort gerade eigentlich gemeint ist. Bleibt zu hoffen, dass Andreas Steppan den gerade gestarteten Lockdown für das nächste Buch nutzt.