Beate Maly schickt wieder ihr Immer-noch-nicht-Liebespaar Ernestine und Anton los, das im Jahr 1924 auf dem Gelände des Eislaufvereins mit dem Mord an einer Eiskunstläuferin konfrontiert wird. Zwar hat man ja einen Polizisten in der Familie, aber das hält Ernestine nicht davon ab, sich wieder einmal detektivisch zu betätigen.  Zumal sie ja der Polizei schon mehrmals behilflich war, auch wenn das offiziell natürlich niemand jemals zugeben würde.

Und so gräbt sie in den dunklen Geheimnisse der Herrschaften rund um den berühmten Eislaufplatz, die bis ins Jahr 1899 zurückreichen. Sie stößt dabei auf ein Tabuthema, das auch heute noch oft eines ist. Und so schafft es Beate Maly, dass ihr historischer Krimi sehr heutig wirkt.

Beate Maly: Mord auf dem Eis
emons; 251 Seiten; 13,40 Euro