Was macht man mit einem kaputten Handtuch: In den Mistkübel schmeißen oder noch als Putzfetzen benutzen? Warum sind Plastikflaschen ein Horror, wenn sie in der freuen Natur landen? Und wo kommt eigentlich unser ganzer Müll hin? Fragen über Fragen werfen Inga Marie Ramcke und Christine Kugler in ihrem neuen Buch "Benno Biber - Das große Müll-Aufräum-Abenteuer" auf und beantworten sie auch. In lustigen Bildern mit sprechenden Tieren lernen schon die Kleinsten, dass Umweltschutz nicht nur wichtig ist, sondern auch gar nicht so schwierig, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Und sie erfahren eben auch, warum der Müll in der Mülltonne landen muss und nirgends sonst.

Das Buch ist in viele kurze Abschnitte gegliedert, die zusammen eine große Geschichte rund um Benno Biber und seine Freunde bilden. Es geht nicht nur um die Müllentsorgung, sondern auch um Recycling - sowohl der Grundstoffe als auch der Endprodukte, die am Ende ihrer Nutzung mitunter noch lange nicht das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. Denn so wie Benno und seine Freunde aus ihren Fundstücken zum Beispiel eine Kegelbahn bauen, können sich auch Menschenkinder inspirieren lassen und kaputte Dinge anderweitig nutzen.

Die bunten Bilder laden zum Schauen und Nachmachen ein, und so wie schon der Titel verspricht, dass es keine mühsame, langweilige Saubermach-Aktion wird, sondern ein "Aufräum-Abenteuer", sind auch die Texte ansprechend gestaltet und streichen das Positive hervor. Nicht: Wir sind alle so schlecht und machen unsere Natur kaputt. Sondern: Hey, es gibt viele Wege, richtig mit unserem Müll umzugehen. Eine klare Empfehlung auch für Kindergartengruppen und Volksschulklassen. Auch, weil es neben einer 30-minütigen Vorspiel-CD zusätzlich eine Doppelseite mit Anleitungen für Bastel- und Kochaktionen zum Thema Resteverwertung gibt.