Die Zwillinge Arthur und Marie Brightstorm sind in einer fiktiven Welt unterwegs mit der verwegenen Luftschiffkapitänin Harriet Culpfeffer und deren Crew. Nachdem sie in Band eins "Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris" eine Intrige um den Tod ihrer Eltern aufgedeckt haben, machen sie sich nun auf die Suche nach dem verschollenen Entdecker Everest Wrigglesworth - und nach einem sagenumwobenen vierten Kontinent, den er gesucht und gefunden haben soll. Daraus entwickelt sich ein lebensgefährliches Wettrennen gegen ihre Tante Eudora Vane, die beweist, dass Blut eben nicht dicker als Wasser ist, im Gegenteil: Sie würde auch den Tod ihrer Nichte und ihres Neffen billigend in Kauf nehmen.

Die beiden kommen jedenfalls mit Harriet und der Luftschiffbesatzung immer weiter voran in Richtung Osten und stoßen dabei auf ihnen fremde Lebensweisen, die sie und ihre bisherige Sicht auf die Welt durchaus auf die Probe stellen. Vashti Hardy erzählt in "Das Wolkenschiff - die Legende vom Feuervogel" nicht nur ein packendes Abenteuer, sondern es ist auch ein Lehrstück über Toleranz und Offenheit. Und der Klimawandel und die Energiewende kommen zwar nicht explizit vor, aber die Technologien und Lebensweisen, die die Autorin in ihrem Buch beschreibt, sind durchaus angetan, uns und unsere sogenannte Zivilisation an der Nase zu nehmen. Und da ist das wasserbetriebene Luftschiff, das gegenüber jenen, die mit (fossilem?) Pechharz fliegen, nur eines von mehreren Details.