Ferien und Sonnenschein - die ideale Kombination, um den Gründonnerstag mit einem Ausflug in die Natur zu verbringen. Aber vorher noch ein kleiner Abstecher in die Buchhandlung und Robert Bocks "Jetzt verstehe ich die Bäume" geholt. Denn der Grundschulrektor und passionierte Jäger gibt in seinem neuen Buch sein Wissen über die heimischen Baumarten weiter und erklärt nicht nur, wie man zum Beispiel Fichte, Tanne und Kiefer auseinanderhält, sondern erzählt auch einiges Wissenswertes über jeden Laub- und Nadelbaum.

Seine kleinen Leser erfahren zum Beispiel, warum man Terrassen vor allem mit Lärchenholz baut, dass Ahorn besonders gut für Musikinstrumente geeignet ist, während die dunklen Schachfiguren in der Regel aus Nussbäumen geschnitzt werden. Und dass die Buchstaben vom Wortstamm her von der Buche kommen. Auch die jeweiligen Knospen werden näher in Augenschein genommen, weil sie mehr über die Baumart verraten, als mancher vielleicht gedacht hat. Illustrator Johannes Reiner steuert die passenden Bilder bei, um das Ganze anschaulicher zu machen.

Und weil ein Buch zum Mitnehmen etwas unhandlich sein kann, gibt es auch 14 Bestimmungskarten, die man herauslösen und in die Hosentasche stecken kann. Dann steht dem Ausflug in den Wald also eigentlich nichts mehr im Weg.