Wenn die Zieselmutter zu ihren Kindern sagt, sie sollen bei ihr bleiben, kann man leicht erraten, was dann passiert . . . Jungautorin Leonie Fink erzählt in mittlerweile zwei Zieselbüchern von den possierlichen Nagetieren. Einmal sind es Susi und ihr Bruder "Hirni" (na, warum heißt der wohl so?), die in "Die neugierigen Zieselchen" kleine Abenteuer erleben, ein anderes Mal ist es der kleine Max, der in "Alles, was von oben kommt" seinen Vater ganz schön auf Trab hält. Auf 20 beziehungsweise 36 Seiten erzählt die Autorin kleine, harmlose Geschichten und steuert niedliche Zeichnungen bei.

Die gibt es auch (hier in Schwarz-Weiß) in "Die kleine Mary und die Wörter". Hier geht es ganz kindgerecht um ein eigentlich recht schwieriges Thema: Wie gehen Kinder mit ihren Gefühlen um? Wie lernen sie, diese so auszudrücken, dass verstanden werden und nicht ihre Umgebung damit vor den Kopf stoßen? Fink lässt ihre Protagonistin Mary auf 20 Seiten den Weg der Wörter gehen und auf immer neue Begriffe stoßen, die ihr dabei helfen, ihre Sprache wiederzufinden.