Es ist eine fremde und doch bekannte Welt, die wir staunend betrachten und mit den Bildern von heute verlgeichen - und es offenbart sich ein Italien, das Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts noch weitgehend ein Agrarstaat und von Massentourismus keine Rede war. Doch Reisende aus Frankreich, England, Deutschland oder den USA finden den Traditionalismus ebenso faszinierend wie scheinbar unberührte Landschaften wie den Lago Maggiore, die ligurische Küste, Städte wie Rom, Florenz oder Turin und natürlich Sizilien.

Rom: Blick auf den westlichen Teil des Forums von Osten; im Vordergrund die Säulen des Dioskurentempels (Castor- und Polluxtempel), dahinter die Säulen des Saturntempels, die Phokassäule, die Kirche Santi Luca e Martina und die Kurie, im Hintergrund der Senatorenpalast. 
- © Marc Walters Collection, Paris

Rom: Blick auf den westlichen Teil des Forums von Osten; im Vordergrund die Säulen des Dioskurentempels (Castor- und Polluxtempel), dahinter die Säulen des Saturntempels, die Phokassäule, die Kirche Santi Luca e Martina und die Kurie, im Hintergrund der Senatorenpalast.

- © Marc Walters Collection, Paris

Fotografien aus dieser Zeit entführen uns in eine längst vergangene Epoche, sie sind "Augenzeugen" von Reiserouten kunstbeflissener Italienbesucher, zeigen aber auch die soziale Wirklichkeit im Schatten der Monumente und Sehenswürdigkeiten (wenn auch recht verklärt). Und so reisen wir von den Alpen und Dolomiten über Venetien an die Riviera, machen einen Schwenk in die Toskana und nach Umbrien, statten der Hauptstadt Rom eine Besuch ab und beenden unseren Trip in Neapel und Sizilien - ein historisches Panorama, das nicht nur erklärte Italien-Fans faszinieren wird.