Wenn ein Pferd im Juli im Garten einer Familie auftaucht und deshalb folgerichtig Juli getauft wird, dann ist es nur logisch, dass man darüber auch ein Buch schreibt, das im Juli spielt. Und so schickt Petra Eimer in ihrem dritten Kinderbuch über das (real existierende) Ross namens Juli ihre Protagonisten Paul (ihren realen Sohn) und dessen beste Freunde Max und Anna gemeinsam mit dem Pferd auf einen spannenden Inselurlaub.

Herr Hoppe, Julis Vorbesitzer, organisiert nämlich eine Reise an die Nordsee, die direkt in eine Schatzsuche übergeht. Schon bei der Ankunft taucht nämlich eine seltsame Flaschenpost auf, die sie auf die Spur einer vergrabenen Kiste führt. Nur um diese zu finden, braucht es einiges an Köpfchen und Beobachtungsgabe. 

Und am Ende findet das Quartett nicht nur besagte Kiste, sondern deckt auch noch altes Geheimnis auf, bei dem ein vorgeblicher Pirat eine Rolle spielt. Und nebenbei freundet sich Juli auch mit einer Herde Inselponys an. 

Wieder einmal gibt es einiges zum Schmunzeln, manches zu entdecken und vor allem viele bunte Bilder, die Autorin Petra Eimer selbst gezeichnet hat. Bleibt zu hoffen, dass ihrem Sohn Paul die Juli-Bücher noch länger nicht peinlich werden.