Der Nachlass des österreichischen Lyrikers Rainer Maria Rilke (1875-1926) wird künftig im Deutschen Literaturarchiv Marbach verwahrt. Der Kauf wurde unter anderem von mehreren Stiftungen und seitens Deutschlands vom Bund und vom Land Baden-Württemberg finanziert, wie eine Sprecherin des Archivs am Dienstag mitteilte. Den Kaufpreis wollte sie nicht nennen. "Es ist ein Jahrhunderterwerb."

Der österreichische Lyriker Rainer Maria Rilke, einer der einflussreichsten deutschsprachigen Literaten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in einer zeitgenössischen Aufnahme. Zu seinen Werken zählen u.a. "Duineser Elegien" und "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge". Er wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren und ist am 29. Dezember 1926 in Val-Mont bei Montreux gestorben. 
- © apa / dpa

Der österreichische Lyriker Rainer Maria Rilke, einer der einflussreichsten deutschsprachigen Literaten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in einer zeitgenössischen Aufnahme. Zu seinen Werken zählen u.a. "Duineser Elegien" und "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge". Er wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren und ist am 29. Dezember 1926 in Val-Mont bei Montreux gestorben.

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Der Nachlass wurde bisher im Familienarchiv im badischen Gernsbach aufbewahrt. Er habe sich seit fast 100 Jahren im Privatbesitz befunden. Rilke, geboren am 4. Dezember 1875 in Prag, zählt nach Angaben der Sprecherin neben Franz Kafka zu den weltweit wichtigsten deutschsprachigen Autoren der literarischen Moderne. Eines der bekanntesten Gedichte von Rilke ist "Der Panther". Nähere Einzelheiten zu dem Kauf sollen am Donnerstag in Berlin auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. (apa/dpa)