Jetzt sind es schon drei Jahre, dass das Virus Sars-CoV-2 und die damit einhergehende Krankheit Covid-19 in Wuhan ausgebrochen sind und von dort aus die ganze Welt in ihren Klammergriff genommen haben. Manchen mag diese Zeitspanne wie eine Ewigkeit erscheinen, anderen recht kurz. Kaltgelassen haben diese rund 36 Monate jedenfalls niemanden. Ein Dutzend davon - genau genommen das Jahr 2021, also jenes mittendrin in den drei Corona-Jahren - hat der in Wien lebende Autor Georg Kohlmaier nun einem Jahrbuch festgehalten.

Georg Kohlmaier blickt zurück auf ein ganz besonderes Jahr.
Georg Kohlmaier blickt zurück auf ein ganz besonderes Jahr.

Unter dem Titel "2021 - Ein Jahr im Wettlauf gegen die Pandemie" taucht er noch einmal ein in die Zeit, als die erste Schockstarre überwunden und die Covid-Impfung in Reichweite war. Als sich das Land nicht mehr nur in Befürworter und Gegner der Corona-Maßnahmen spaltete, sondern eben auch der Kampf für und gegen die (grandios gescheiterte) Impfpflicht dazukam, inklusive Neiddebatte im Zuge von Tombola-Ideen aus dem Burgenland.

Fußball-Euro, Olympia, Hitzerekord und Problemwolf

Aber nicht nur die Covid-Impfung samt "Grünem Pass" und die diversen Lockdowns (na, wer bringt sie noch alle zusammen?) prägten dieses Jahr 2021. Es war auch eine Zeit der nachgeholten Sportgroßereignisse, von Fußball-Euro bis Olympia. Und in Wien fand wieder ein Marathon statt. In Glasgow wurde bei einem Umweltgipfel um Maßnahmen gerungen, die USA wählten nicht nur einen neuen Präsidenten (mit den bekannten Folgen), sondern erlebten auch neue Hitzerekorde, was die Klimadebatte befeuerte - und Österreich hatte wieder einen Problemwolf. Und dazwischen immer wieder Corona.

All das erzählt Kohlmaier in Wort und Bild auf 174 Seiten nach, mit ausführlichen Quellennachweisen zum Weiterlesen. Eigentlich erstaunlich, was sich so alles innerhalb von zwölf Monaten ereignen kann.(maz)