Just vor dem Valentinstag, mitten in der Ballsaison, stirbt das Oberhaupt einer Wiener Kaffeehausdynastie. Die Chefredakteurin des "Wiener Boten", Sarah Pauli, ist zufällig live dabei – und sofort misstrauisch, als sie erfährt, dass womöglich nachgeholfen worden sein könnte. Mehr oder weniger mit dem Segen des zuständigen Kriminalkommissars beginnt sie nachzuforschen und stößt auf einen familieninternen Machtkampf. Und gerade, als der Sohn endlich freie Hand hat, ein ungeliebtes Café abzustoßen, geht dieses in Flammen auf.

Beate Maxian entwickelt erneut einen Wien-Krimi, diesmal um die Kaffeehaustradition, Kaffeesudlesen und anderen Aberglauben. Durchaus spannend, aber auch an manchen Stellen recht langatmig. Man sollte schon eine Affinität zum Thema Kaffee - insbesondere Bio-Kaffee - haben, ansonsten kann es durchaus sein, dass einem vor lauter schwarzem Gebräu die Handlung zu langsam voranschleicht.