(maz) Ist die Demokratie in Gefahr? Der fraktionsfreie EU-Parlamentarier Martin Ehrenhauser hat eine breite Öffentlichkeit um Antworten gebeten. Herausgekommen ist ein Buchprojekt mit 16 Beiträgen, das er nun gratis unters Volk bringt. Die Autoren sind Bürger wie du und ich, die sich Gedanken über den Zustand der Demokratie in Österreich gemacht haben. Da beleuchtet eine gewisse Paula Watzl die Parteienfinanzierung und die mitunter bedenklichen Verstrickungen zwischen Politikern und Konzernen. Markus Fritzer und Johannes Webhofer erklären, was Studenten im Web 2.0 den Parteien voraus haben und welche Gefahren das Internet für die Demokratie bedeutet - trotz oder gerade wegen der dortigen freien Meinungsäußerung. Lisa-Carina Moser lässt den provokanten Satz fallen, dass es gut ist, dass viele Leute nicht mehr wählen gehen wollen. Veronika Gruber erklärt, wie man Lobbyisten zähmen könnte. Zusammen ergeben die Beiträge ein buntes Bild von Demokratie, das so gar nicht betont wissenschaftlich gemalt wird, sondern verständlich ist. Ein sinnvoller Beitrag zur politischen Bildung.

Martin Ehrenhauser: Demokratie in Gefahr? Eigenverlag. Gratis-Bestellung: http://www.ehrenhauser.at