Die Kurzhosen-Gang
Die Kurzhosen-Gang

Als Victor Caspak und Yves Lanois im Jahr 2004 ihre vier kanadischen Romanhelden Island, Snickers, Rudolpho und Zement – kurz: die Kurzhosengang – der breiten deutschsprachigen Öffentlichkeit vorstellten, ahnte noch niemand, dass es sich nicht um die Übersetzung zweier kanadischer Autoren handelte, sondern um einen PR-Gag des kroatischstämmigen deutschen Schriftstellers Zoran Drvenkar.

Der lüftete sein Pseudonym auch nicht, als die Kurzhosengang 2005 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt. Dabei hätte er sich von Anfang an nicht dahinter zu verstecken brauchen, weil die Abenteuer des furchtlosen Quartetts wirklich gelungen sind. Das beweist auch das jüngste Buch, das allerdings ein bisschen ins Mystische abschweift: Diesmal verschwindet das Totem von Okkerville, das für das Blühen der Stadt sorgte. Die Kurzhosen machen sich auf die Suche, und an ihren Fersen hängt die altbekannte Pauligang. Ein spannendes Abenteuer ist garantiert