Kaum haben Matti, Dornröschen und Twiggy sich von ihrem ersten Fall ("Das Dornröschen-Projekt") erholt, bringt der Berliner Autor Christian von Ditfurth die Okerstraßen-WG erneut auf Trab: In "Tod in Kreuzberg" wird Rosi, Aktivistin, Lebenskünstlerin, Möchtegern-Journalistin und Freundin der WG, ermordet.

Für die Polizei ist der Fall schnell erledigt, doch die altlinken Freunde wissen, dass Rosi Immobilienhaien in Kreuzberg auf der Spur war und mit ihrer Bürgerinitiative gegen Gentrifizierung auch vor militanten Aktionen nicht zurückschreckte. Musste sie sterben, weil sie Beziehungen von Spitzenpolitikern zu rumänischen Killerkommandos aufgedeckt hatte, oder war sie türkischen Schutzgelderpressern zu dicht auf den Fersen? Ein fesselnder Krimi mit schrägen Typen und einer auch mal selbstironischen Berlin-Nostalgie.