In der Vornotiz zu seinem jüngsten Gedichtband schreibt Janko Ferk: "In diesem Band habe ich alle Gedichte versammelt, die auch nach langer - oder einiger - Zeit vor ihrem Verfasser bestehen." Im Nachwort schreibt Manfred Müller: "Janko Ferks Gedichte sind oft kurz, manchmal nur wenige Zeilen lang. Sie haben viel Platz auf den Buchseiten . . . Janko Ferks Gedichte handeln von der Welt, und doch beschreiben sie nicht . . . In vielen . . . Gedichten befindet sich ein Ich auf der Suche nach dem widerklang". Etwa im Gedicht "jetzt schreibe ich", das hier widerklinge:

auf dem langen weg
durch die alte stadt
schreibe ich
von den häuserzeilen ab
chöre in einem anderen licht
buchstabiere ich
das umfassende verstehen
der lieder
und bin doch nur
auf die stimme
des einzelsängers aus
auf meinen widerklang