Wen interessiert es schon, was ich am Telefon zu meiner Frau sage? Oder wem ich was smse? Oder was ich mir im Internet bestelle? Wer sich das angesichts der vergangenen Geheimdienstenthüllungen durch Edward Snowden und seine Mitstreiter denkt, dem sei dringend Ben Berkeleys neuer Thriller "Das Haus der tausend Augen" ans Herz gelegt. Darin zeigt er nämlich anhand des stellvertretenden Stabschefs des US-Präsidenten und eines Prostituiertenmordes, dass sich selbst der unbescholtenste gläserne Bürger vor NSA & Co fürchten sollte. Denn Schuld im juristischen Sinn ist bloß eine Frage der passenden Beweise.

Ben Berkeley: Das Haus der tausend Augen
Droemer; 15,50 Euro