Zwei sechsjährige Zwillingsschwestern, eine davon stirbt durch einen schrecklichen Unfall. Und die Eltern, ohnehin traumatisiert durch den Verlust des einen Kindes, sind bald darauf damit konfrontiert, dass der verbliebene Zwilling behauptet, er wäre der andere. Betrauern sie also das falsche Kind? Und als wäre das nicht schon schlimm genug, baut S.K. Tremayne rund um diese Geschichte auch noch ein Spannungsfeld aus Lug und Trug auf, aus einer zerrütteten Beziehung, in der die beiden Eltern einander nichts mehr anvertrauen, dafür aber das Schrecklichste zutrauen. Extrem spannend – aber auch extrem psychotisch. Und etwas wirr.

S.K. Tremayne: Eisige Schwestern.
Knaur; 15,50 Euro