Ein Kontrastprogramm für heiße Sommertage: Mitten im norditalienischen Winter muss der aus Rom in die Berge strafversetzte  Vicequestore Rocco Schiavone sich mit einem Mordopfer herumschlagen, das zusätzlich noch von einer Pistenraupe zerfetzt wurde. Und als ginge ihm das allein nicht schon genug auf den Sack, ist er auch noch mit Mitarbeitern geschlagen, die das ebenfalls tun – und nicht nur die. Wobei, sympathisch ist Rocco Schiavone selber auch nicht, so wie ihn Antonio Manzini zeichnet. Im Gegenteil: Er ist ein richtiges Arschloch. Aber auch ein grandioser Ermittler in einem höchst unterhaltsamen Krimi.

Antonio Manzini: Der Gefrierpunkt des Blutes
Rowohlt; 10,30 Euro