Wenn Peter Abrahams einen neuen Thriller schreibt, dann kann man sicher sein, dass der nicht nur rasant wird, sondern auch ein bisschen komplex – sprich: dass man als Leser echt gut aufpassen muss, um nicht ins Schleudern zu geraten, wenn man alle Gedankengänge der Protagonisten nachzuvollziehen versucht. Was keineswegs bedeutet, dass sie nicht in sich logisch wären, aber der "Kopflos" um einen betrogenen Ehemann, der mit dem perfekten Mord an seiner Frau - deren Liebhaber ist ebenfalls ein Ehebrecher - blutige Rache üben will, ist nicht nur packen und wendungsreich, sondern auch eine intellektuelle Herausforderung. Schade nur, dass der Klappentext schon so viel verrät . . .

Peter Abrahams: Kopflos.
Knaur; 10,30 Euro