Der New Yorker Teenager Alexandra, die sich ungern Lexi und lieber Xandra oder einfach X nennt, hat einen Vater, der als DJ viel arbeitet, und eine Mutter, die sich abgesetzt hat, als sie acht war. Als Xandras Vater bei einem Verkehrsunfall getötet wird, steht sie plötzlich alleine da – und ist noch dazu obdachlos, weil ihr unorganisierter Dad ihr so wenig hinterlassen hat, dass sie sich die Wohnung nicht mehr leisten kann. Und selbst die Schule muss sie abbrechen, weil sie ohne einen Erziehungsberechtigten nicht einmal ihren bereits im Voraus bezahlten Studienplatz einfordern kann.

Und da Xandras einzige beiden Freunde Eli und Bailey vor einiger Zeit ein Paar geworden sind, ist ihr Sozialleben längst auf dem Nullpunkt angelangt. Als dann auch noch gerade in jener Nacht, in der ihr Vater stirbt, Xandra und Eli mehr oder weniger versehentlich – jedenfalls ungeplant – miteinander im Bett landen, ist ihr Leben vollends aus den Fugen geraten. Xandra sieht nun ihre einzige Chance in der Flucht, und zwar in den Süden, nach Florida, wo ihre Mutter zuletzt bei einem Wanderzirkus gesehen wurde.

Xandra landet tatsächlich im Zirkus, dafür ist ihre Mutter längst weg. Doch weil sie weder Geld noch sonstige sinnvollen Zukunftspläne hat, bleibt Xandra erst einmal beim Zirkus hängen, wo sie sich natürlich in mehrere Jungs verliebt und auch mit den Trapezakrobatinnen anfreundet. Die weitere Handlung ist ein buntes Roadmovie voller Verliebtheit, jugendlichem Übermut, Sehnsucht und Herzeleid. Sehr unterhaltsam, nur möchte man gerne noch mehr Zirkusluft einatmen.