Eine junge Frau wird bestialisch ermordet – und der obdachlose Hauptverdächtige stellt seine Verteidigerin Rachel Eisenberg vor eine schier unlösbare Aufgabe. Denn der Mann, der einst ihre Jugendliebe war, beteuert erst seine Unschuld, um danach ein Geständnis abzulegen, das er dann wieder widerruft. Als Anwalt kann man da eigentlich nur verzweifeln. Doch Rachel beißt sich durch und deckt auf, dass der Fall noch viel verzwickter ist als angenommen. Daraus entwickelt sich ein packender Justizthriller, dem allerdings im großen Finale leider die Luft ausgeht. Inhaltlich wie schreiberisch. Bis dahin aber eine echte Empfehlung.

Andreas Föhr: Eisenberg
Knaur; 15,50 Euro