Margot Lewis, Lehrerin und Kummerkastentante beim "Cambridge Examiner", lebt in Scheidung. Und als wäre das nicht schon hart genug, holt sie plötzlich ihre traumatische Vergangenheit ein: Sie erhält nämlich plötzlich Briefe von einem Mädchen, das vor Jahrzehnten entführt wurde. Und die offenbar authentisch sind. Bald steckt Margot mittendrin in den Ermittlungen – und verliebt sich zu allem Überfluss auch noch in einen Polizeiberater. Wo ein männlicher Autor wohl mit dem Vorschlaghammer zu Werke gegangen wäre, spinnt Helen Callaghan eine feine, vielleicht etwas gar dünn gewobene Handlung voller überraschender Wendungen.

Helen Callaghan: Dear Amy.
Knaur; 397 Euro; 15,50 Euro