Mit seinem ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher hat Lee Child 1997 eine Kultfigur geschaffen. Genau 20 Jahre später lässt der Autor seinen Protagonisten nun zum Jubiläum genau ins Jahr 1997 (damals gab es noch kaum Handys, was nicht unwichtig für den Verlauf der Handlung ist)  zurückblicken und erzählen, unter welchen Umständen er damals die Army verlassen hat. Und zwar im Zuge einer Mordermittlung, die sich im Umfeld eines Militärlagers abspielte und bei der Vertuschung eine Rolle spielte. Doch man machte die Rechnung ohne Reacher, und so erzählt Lee Child einen weiteren höchst unterhaltsamen Lonesome-Hero-Krimi, in dem rohe Gewalt durchaus eine Lösung und Selbstjustiz nicht per se böse ist. Und - so viel sei verraten - Jack Reacher hat auch heißen Sex . . .

Lee Child: Der letzte Befehl
Blanvalet; 15,50 Euro