Die Außenseiterin Sophie kann nicht träumen. Dass sie das zu einem ganz besonderen Wesen macht, erfährt die Zwölfjährige, deren Eltern mit Träumen handeln, als ebendiese gestohlen werden. Oder konkreter: als ein gewisser Herr Nachtmahr alle Alpträume stiehlt und noch dazu ihre Eltern sowie die beiden einzigen Kinder entführt, mit denen Sophie bisher engeren Kontakt hatte.

Doch Sophie ist nicht alleine. Ihr zur Seite steht ein liebes Monster, das sie vor sechs Jahren aus einem Traum in die Realität herübergeholt hat. Und ihr Schulkollege Ethan, der sie nicht nur wie einen normalen Menschen behandelt, sondern auch noch sehr cool ist. Und der Sophie hilft, den Alptraumdieb zu jagen, gemeinsam mit Monster - und Sophies Fähigkeit, Dinge aus den Träumen zu holen . . .

Sarah Durst erzählt eine spannende, aber kindgerechte Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Mut und Fantasie, die auch mehrere (für Erwachsene vorhersehbare) Wendungen bereithält, mit denen sie ihre jungen Leser gut unterhält.

Sarah Durst: Die Macht der verlorenen Träume
Loewe Verlag; 320 Seiten; ab 11 Jahren; 15,40 Euro