Als Manuel erwacht, befindet er sich im Inneren eines ominösen Würfels und hat so gut wie keine Erinnerungen. Selbst seinen Namen erarbeitet er sich erst mithilfe eines Internetzugangs, der ihm zur Verfügung steht. Bald ist klar: Er ist Milliardärssohn, hat einen Überfall nur knapp überlebt, und sein Gehirn hängt nun, weil der Körper klinisch tot ist, an einem Computer. Manuel lebt also in einer virtuellen Realität. Oder doch nicht? Kann er seinem Kontakt zur Außenwelt trauen? Träumt er bloß? Oder spielt jemand ein perfides Spiel mit ihm? Ein sehr beunruhigendes Lehrstück über "Cogito ergo sum", künstliche Intelligenz, Moral und Ethik.

Karl Olsberg: Boy in a White Room
Loewe Verlag; 14,95 Euro