Valdemar Vågen, der zum Workoholic mutierte, nachdem er Frau und Kinder durch einen Verkehrsunfall verloren hatte, landet nach einem Sturz mit dem Rad im Spital – und kommt zur Erkenntnis, dass es eigentlich eine ganz interessante Erfahrung ist, sich umsorgen zu lassen, statt das Hamsterrad anzutreiben. Also beschließt er, seinen Aufenthalt mutwillig zu verlängern – zumal das Krankenhaus ein dunkles Geheimnis hat, dem er auf die Spur gehen will. Und dann muss er auch noch das Spital selbst retten . . .

Der neue Roman des Norwegers Roger Pihl besticht durch überspitzten, aber dabei subtilen Humor und eine sehr starke Prise Philosophie.

Roger Pihl: Der Mann, der vom Fahrrad fiel und im Paradies erwachte. Limes Verlag; 413 Seiten; 15,50 Euro