Ist das jetzt noch ein Kinderbuch oder doch schon ein Lernbehelf? Egal, Spaß macht das Spielen mit der deutschen Sprache allemal. Denn ein paar findige Köpfe im Loewe Verlag haben ein eigentlich ganz simples Konzept nun in Bücher gegossen. "Verrückte Lücken" heißt die Reihe mit Urlaubs-, Schul- Grusel-und anderen Geschichten, die ins Absurde abgleiten, wenn man der Aneitung folgt. Und die ist sehr einfach: Auf der Vorderseite werden ein paar spezifische Wörter ausgedacht (zum Beispiel "Lebewesen", "Wassertier", "Körperteil", "Adejktiv", "etwas Essbares" etc.) - und auf der Rückseite (die man vorher tunlichst nicht angeschaut hat) dann in den Lücken eingetragen. Das Ganze jeweils 25 Mal pro Buch. Wer die Wortlisten möglichst bunt zusammengewürfelt ausfüllt, hat nachher umso mehr Spaß. Und das Sprachverständnis wird nebenbei auch gesteigert.

Das Beste daran: Die Kinder brauchen noch gar nicht lesen zu können, denn auch Kindergartenkinder können sich Wörter ausdenken und dann im neuen Zusammenhang vorlesen lassen - und werden sich dabei sicher zerkugeln. Und wer es für eine Wiederholung kopieren will, kann das Buch dank dem Seitenkonzept (Vorder- und Rückseite können nicht verlorengehen) auch gut zerlegen.

Verrückte Lücken: Ausfüllen - Vorlesen - Ablachen
Loewe Verlag; 50 Seiten; ab 4 Jahren; 6,20 Euro