Als Sophia die erhängte Leiche ihrer Mutter findet und daneben ihren schwerverletzten Vater, ist ihr sofort klar: Das kann kein Suizid mit Mordversuch gewesen sein. Doch was wirklich hinter der Tat steht, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Denn Sophia findet Tagebücher, die ihre Mutter für sie geschrieben hat und offenbar veröffentlichen wollte – und diese erzählen die Geschichte einer jungen Studentin, die in den 1980ern in eine Sekte geraten ist. Helen Callaghan hangelt sich mittels Rückblicken durch ein sehr schwieriges Thema und schildert dabei gekonnt fatale Abhängigkeiten. Dabei kommen auch Spannung und Action nicht zu kurz.

Helen Callaghan: Lügen. Nichts als Lügen.
Knaur; 15,50 Euro