Wien. Überwiegend rückgängige Verkaufsauflagen weist die am Mittwoch veröffentlichte Auflagenkontrolle (ÖAK) für das zweite Halbjahr 2018 aus. Sowohl bei den Tageszeitungen als auch den Wochenzeitungen und Magazinen gab es kaum Zuwächse. Die "Kronen Zeitung" ist mit 691.141 verkauften Exemplaren weiterhin die auflagenstärkste Tageszeitung, verlor gegenüber dem Vergleichszeitraum aber 35.188 Stück. Bei einer Verkaufsauflage von 277.971 Stück liegt die "Kleine Zeitung", das ist um 2930 weniger. Für den "Kurier" gab es mit 118.347 Verkaufsauflage ein Minus von 6207. Die "Oberösterreichischen Nachrichten" kamen auf 101.419 (minus 970), die "Tiroler Tageszeitung" auf 77.795 (minus 2504). Die "Salzburger Nachrichten" verkauften 69.988 Stück und legten damit um 2923 zu. Durchschnittlich 68.220 Exemplare setzte die "Presse" ab, ein Plus von 104. Der "Standard" hatte eine Verkaufsauflage von 54.825 Stück, um 2707 weniger.

Die "VN" lagen mit 57.233 um 2930 Stück unter dem Vergleichszeitraum. Die verkaufte Auflage der Vorarlberger "Neuen", ebenfalls aus dem Hause Russmedia, sank um 153 Stück auf 6970. "Heute" verbreitete 541.218 Exemplare - ein Minus von 22.128. Für "Österreich" wird eine verbreitete Auflage von 530.477 Stück gemeldet. "News" verlor deutlich an verkaufter Auflage, nämlich 19.335 Exemplare auf 80.836. Beim "profil" betrug der Rückgang 3486 Exemplare auf 60.356, der "trend" lag um 3398 Exemplare (40.812) zurück. "tv-media" hatte eine Verkaufsauflage von 165.408 (minus 4687), "Woman" setzte 120.734 Exemplare ab (minus 3255). Die "Wiener Zeitung" ist nicht Teil der Auflagenkontrolle.