"Skylines" spielt ausgerechnet in Frankfurt am Main und zeigt das Leben eines HipHop-Produzenten, der bei einem Label unterschreibt und bald in den Sog des Verbrechens gerät. Das Drama "Tribes of Europa" hingegen spielt im Jahr 2070 und zeigt einen Kontinent, der von einer mysteriösen Katastrophe heimgesucht wurde und sich im Wiederaufbau befindet. Die gängigen Gesellschaftsformen sind jedoch passé, eine neue Ordnung existiert. In ganz Europa gibt es nun Mikrostaaten, die sich in verschiedene Stämme aufgeteilt haben. Da stehen Kämpfe an der Tagesordnung. Ganz dem aktuellen Trend zur Endzeitserie entsprechend, geht es auch hier ums Überleben angesichts unmenschlicher Lebensbedingungen. Die post-apokalyptische Saga erzählt außerdem von drei Geschwistern, die das Schicksal Europas verändern werden.

Als Regisseur für "Tribes of Europa" ist Philip Koch verantwortlich, der zusammen mit Jana Burbach und Benjamin Seiler auch das Drehbuch des Endzeitdramas verfasst hat. Auch "The Barbarians" erzählt europäische Geschichte: Die Serie von Arne Nolting, Jan-Martin Scharf und Andreas Heckmann handelt von der Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 nach Christus, als germanische Krieger die Römer vernichtend schlugen. "Dieser blutige Zusammenstoß zweier unterschiedlicher Welten wird tragisch verknüpft mit dem Leben drei junger Menschen, deren Schicksal sie von Unschuld zu Schuld, von Loyalität zu Verrat und von Liebe zu Hass führt", so Netflix. Weiters sind eine noch unbetitelte, dreiteilige Weihnachtsserie geplant sowie das Format "Don’t try this at home", in dem zwei Schüler einen Online-Drogenversand gründen.

Als besonderes Highlight darf man sich auf "1899" freuen, das von den Machern von "Dark" entwickelt wird. Die Serie handelt von einem Dampfschiff, das mit Auswanderern nach New York schippert. Auf dem Weg entdecken sie ein zweites Migrantenschiff. Ein wahrer Albtraum nimmt seinen Lauf . . .