• vom 09.01.2007, 17:13 Uhr

Medien


Kriegsberichterstatter mit Weltruf ist tot




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  • Journalist und
  • Abenteurer Fritz Sitte 82-jährig gestorben.
  • Villach. Der Journalist, Fotograf und Abenteurer Fritz Sitte ist tot. Er starb am Wochenende im Alter von 82 Jahren im Villacher LKH an Blutkrebs, wie Kärntner Medien berichten. Wie der vor einem Jahr verstorbene Heinrich Harrer galt Sitte als einer der letzten Abenteurer.

Der 1924 in Krems an der Donau geborene Sitte war bereits während der Schulzeit als Lokalreporter für den "Kärntner Grenzruf" tätig. 1967 gelang Sitte der internationale Durchbruch. Als einer der ganz wenigen Journalisten war er während des Bürgerkrieges im Jemen und entdeckte eine "publizistische Marktlücke": Reportagen mit abenteuerlichen persönlichen Erlebnissen und zeitgeschichtlichen Ereignissen. Sitte wurde auch Fotoreporter, seine Beiträge erschienen in "Life", "Paris Match", "Stern", "Bunte", "Quick" oder in der Farbbeilage des "Observer". Ab 1968 machte er auch TV-Filme von seinen Abenteuerreisen. Sein Bericht über die Unita-Rebellen in Angola wurde etwa von BBC, ZDF und NBC ausgestrahlt.


Seinen Jugendtraum, Bücher zu schreiben, hat Sitte ab 1972 verwirklicht. Für "Flammenherd Angola" wurde er mit dem Renner-Preis für Publizistik ausgezeichnet. Insgesamt sind es 24 Bücher geworden, mit denen Sitte weltweites Aufsehen erregte.



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Dokument erstellt am 2007-01-09 17:13:48
Letzte Änderung am 2007-01-09 17:13:00


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