• vom 06.10.2005, 12:33 Uhr

Medien


Neues Schweizer Privat-TV




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  • Ex-Programmchef Prenter von RTL 2 gründete den Sender.
  • Start Anfang 2006.
  • Hamburg/Zürich. Anfang 2006 soll in der deutschsprachigen Schweiz ein neuer privater Fernsehsender starten. Zu den Initia-toren gehört auch der frühere RTL-2-Manager Tors-ten Prenter, Geschäftsführer der neu gegründeten Elevator TV AG in Zürich.

Torsten Prenter RTL 2

Torsten Prenter RTL 2 Torsten Prenter RTL 2

Das Schweizer Bundesamt für Kommunikation bestätigte erst kürzlich, dass sich die Gesellschaft um die Konzession bemühe, sie aber bisher noch nicht erhalten habe.


Täglich TV-Serie in Schwyzerdütsch

Der neue Sender, der noch keinen Namen hat, soll besonders die jungen Zielgruppen ansprechen, mit einem Mix aus Eigenproduktionen und eingekaufter Lizenzware. Zu den elementaren Inhalten werde auch eine tägliche eigenproduzierte Fernsehserie in Schwyzerdütsch gehören. Über die Geldgeber machte der 36-jährige Prenter, bis Juli Programmchef beim Privatsender RTL 2, noch keine Angaben.

Der neue Kanal versteht sich als Nachfolger des Senders TV3, der wegen finanzieller Schwierigkeiten 2001 geschlossen wurde. Nach Vorstellung der Geschäftsführung soll der neue Programmanbieter mit Sitz in Zürich rund sechs Prozent Marktanteil in der für die Werbung relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer bekommen.

Die größten Konkurrenten sind das öffentlich-rechtliche Schweizer Fernsehen DRS und die privaten deutschen Fernsehsender wie RTL, SAT.1 und RTL mit lokalen Schweizer Programmfenstern. "Nur 20 Prozent der gesamten Werbeausgaben fließen ins Medium TV, in Deutschland sind es doppelt so viel", so Prenter, der darauf hofft, dass mehr in elektronische Medien investiert wird.

Werbung in lokalen Programmfenstern

Der Medienmanager vermutet, dass die heimischen Werbekunden ihre Budgets nicht so gern nach Deutschland "verschieben" - denn Werbemöglichkeiten gibt es für sie außer bei den öffentlich-rechtlichen Sendern nur in den lokalen Fenstern deutscher privater Anbieter. Die Mannschaft des neuen Kanals wird aus rund 30 Mitarbeitern bestehen.



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2005-10-06 12:33:39
Letzte Änderung am 2005-10-06 12:33:00

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