Wien. Die Zeit, schrieb Mark Twain, mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin. Es war hoch an der Zeit, der "Wiener Zeitung" ein neues Online-Outfit zu verpassen: Fast zehn Jahre lang blieb unsere Website unverändert, eine Erneuerung an Haupt und Gliedern - oder an "Head" und "Body", wie die Designer sagen - war daher überfällig.

Wir wollten dabei Sie, liebe Leser, weder mit bombastischen Technologien überwältigen noch mit kühnen elektronischen Experimenten beeindrucken. Es sind vielmehr ganz klassische Ziele, denen wir uns mit der umfassenden Erneuerung unseres digitalen Angebots verschrieben haben: Unsere Texte sollen gut zu finden und schön zu lesen, unsere Bilder auf jedem möglichen Gerät und jedem Betriebssystem verfügbar sein.

Freundlichkeit ist der Nenner, auf den sich unsere Ambitionen bringen lassen: Leserfreundlicher und augenfreundlicher sollte unser Angebot werden, und einfacher zugänglich sein. Die "Wiener Zeitung" versteht sich als Stimme der Vernunft, und diese Stimme braucht auch online einen angemessenen Ausdruck. Die Navigationsstruktur auf unserer Webseite wurde verschlankt und übersichtlicher gestaltet, das Design trendgerecht aktualisiert und für die mobile Nutzung optimiert. In den nächsten Wochen werden wir noch weitere Features anbieten und auf Verbesserungsvorschläge der Leser hören.

Wir laden Sie ein, die "Wiener Zeitung" zu testen, wo, wann und wie sie wollen: im Web, auf dem Smartphone oder Tablet, als E-Paper oder gedruckt auf Papier.