Hubert Burda (hier mit seiner Frau, der Schauspielerin Maria Furtwängler) will die Lizenz des Männermagazins "Playboy" zurückgeben. - © APAweb/AFP
Hubert Burda (hier mit seiner Frau, der Schauspielerin Maria Furtwängler) will die Lizenz des Männermagazins "Playboy" zurückgeben. - © APAweb/AFP

München. Hubert Burda Media will die Lizenz für den deutschen "Playboy" nicht verlängern. Wie das Medienunternehmen am Montag (24. Juni) in München mitteilte, wird stattdessen das Führungsduo des Magazins, Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin, die Lizenz in einer eigenständigen GmbH weiterführen.

Die letzte von Burda verlegte Ausgabe soll am 7. November erscheinen, die Ausgabe 1/2020 Anfang Dezember dann schon im Unternehmen von Karsch und Boitin.

21 Arbeitsplätze betroffen

Von der Entscheidung, die Lizenz nicht zu verlängern, sind den Angaben zufolge 21 Arbeitsplätze betroffen. Laut Burda sollen für die Mitarbeiter sozialverträgliche Lösungen gefunden werden. Außerdem werde geprüft, ob ihnen andere Positionen innerhalb des Konzerns angeboten werden könnten.Der deutsche "Playboy" erscheint seit mehr als 17 Jahren bei Burda. Die verkaufte Auflage des Männermagazins ist in den vergangenen Jahren aber deutlich zurückgegangen und lag laut IVW im ersten Quartal dieses Jahres bei rund 108.600 Exemplaren. (apa)