CBS Sitz in New York. - © CBS
CBS Sitz in New York. - © CBS

Die beiden US-Medienriesen CBS und Viacom haben sich Insidern zufolge grundsätzlich auf einen Zusammenschluss verständigt. Die Viacom-Aktionäre sollen für jede ihrer Aktien 0,59625 CBS-Anteilsscheine erhalten, was einem leichten Aufschlag auf den Viacom-Schlusskurs vom Montag entspricht, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen Reuters sagten.

Sowohl Viacom wie auch CBS werden von National Amusements Inc. kontrolliert, der Holdinggesellschaft des Milliardärs Sumner Redstone und seiner Tochter Shari. Shari Redstone, Präsidentin von National Amusements, hatte in den vergangenen Jahren drei Versuche unternommen, die beiden Firmen zu fusionieren, war aber immer wieder gescheitert.

Viacom ist ein Medienkonzern mit mehr als 10.000 Mitarbeitern und rund 13 Milliarden Dollar Umsatz. Er hält  weltweite Beteiligungen an Kabel- und Satellitenfernsehgesellschaften (MTV Networks), Videospieleherstellern (Sega of America) sowie Filmproduktionen und -verleihern (Paramount Pictures, Dreamworks).

CBS sendet – wie auch ABC und NBC – hauptsächlich zur Primetime. Zu diesen Zeiten werden die Erstausstrahlungen der "eigenen" Sendungen ausgestrahlt, während in der Sommerpause hauptsächlich nur Wiederholungen oder Reality-Sendungen gezeigt werden. Bekannt ist etwa die Late Night Show mit Stephen Colbert.