Die Gerüchte über einen bevorstehenden Aderlass bei Springer gibt es schon länger. Nun dürfte nach Medienberichten das Ausmaß festehen. Und das ist beachtlich: So könnte beim Flagschiff "Bild" und "Welt" jede fünfte Stelle wegfallen. Seit dem der Einstieg der US-Investmentfirma KKR bei dem Verlagshaus herrsche enormer Druck, das Haus auf Rendite zu trimmen. Schon bei ProSiebenSat1 hatte KKR seinerzeit einen rigiden Sparkurs durchgesetzt.

Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet  kursieren in Gewerkschaftskeisen Nachrichten über einen umfassenden Stellenabbau - eine Verkleinerung der Redaktion von 20 Prozent stehe an. Auch der Wegfall der Werktagsausgaben der gedruckten Zeitung werde diskutiert. Ein Sprecher wies das zurück. Springer hatte sich kürzlich zu einem Weiterbestand der "Welt" bekannt.